Sonnenaufgangskälte/Chill of the Dawn
Rosa Sonnenaufgangskälte
in den Fingern, rinnt
Lebendigkeit vorbei:
zu ungelenk, zu fassen.
Ich trete in den Park
in das Revier der ephemeren
im Licht herab-
schwebenden Stimmen,
Die fangen sich
im hebenden Nebel
ihr Chaos ein,
ortlos, eigenlos.
Sumpfig hallt das Krähen
und es gurrt der Ruf
ins Vertraute
mir einsam.
Dann aber, mit Anstrengung
und dem Willen, gehört
zu werden, öffnen sie
den Dialog mir.
Versprechende Fröhlichkeit
äußert sich ängstlich
dem Morgen an,
hoffnungsfroh.
Ein keckes Meckern
drängt geschäftig
aus dem Unterholz
in den Tag.
Perlig, fürsorglich
das Gespräch,
aber empörter quittiert
die Gesellschaft mich, den Passanten.
Bist du das nicht?
Rosy dawn-chill
passes fingers,
life alike:
too clumsy to grasp.
Step into the park
the estuary, ephemeral
of voices that float
down with the light,
In the rising
mist their chaos
caught,
placeless, soulless.
Marshy the crows
and a call coos
familiarity. Seems
lonesome to me.
But then, with desire
to be heard,
they open
their dialogue to me.
Promising merriness
expressing itself
to the morning,
sanguinely.
A jaunty cackle
incessantly presses
out of the scrub
into the day.
Caring, sparkly
chatter.
Yet I, the passer-by, am
disapproved of.
Aren’t you?




